Löschende Abkühlung

Lithium-Ionen-Batterien, E-Autos und dein effektiver Brandschutzhelfer dazu

Alles ging 1832 mit einer Einwegbatterie und 12 Kilometern pro Stunde los: Das erste Elektro-Mobil wurde geboren. Der Brite Anderson ging als Vorreiter mit seinem dreirädrigen und elektrisch angetriebenen Auto an den Start.

Hättest du gedacht, dass bereits im 19. Jahrhundert E-Mobilität ein Thema war und das von großer Bedeutung, denn um 1900 rum gab es mehr E-Autos als Benziner. Aber warum haben sich die Elektro-Autos nicht durchgesetzt? Problem hierbei war nicht etwa wie gedacht die geringe Reichweite der E-Autos, sondern vielmehr übertrumpfte der vom Amerikaner Charles F. Kettering entworfene Anlasser die Attraktivität der E-Autos. Denn mit diesem Anlasser konnten Verbrennungsmotoren problemlos gestartet werden – anders als es bei E-Autos der Fall war. Ein weiterer Nachteil lag auch im Auflageprozess der E-betriebenen Autos. Denn dieser war zum damaligen Zeitpunkt sehr langwierig und kompliziert. Stationäre Generatoren waren erforderlich – heute kaum denkbar, wo es doch fast an jeder Tankstelle mittlerweile Auflade-Möglichkeiten für E-Autos gibt.

Genug von den Anfängen der E-Mobilität erzählt! Kommen wir zum eigentlichen Thema. Und zwar beschäftigt sich dieses mit den verbauten Lithium-Ionen-Batterien in E-Autos und deren Besonderheit im Löschprozess.

Du hast richtig gelesen! Eine Lithium-Ionen-Batterie lacht dich im Brandfall nämlich mit deinem Wasser-, Schaum- oder Pulver-Feuerlöscher aus. Diesen Kampf verlierst du definitiv! Derzeit sprechen wir von 687.241 elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die uns tagtäglich auf deutschen Straßen begegnen (Stand: April 2022). Nicht nur, dass diese Art der Autos kaum noch zu hören sind und man sich als Fußgänger beim Überqueren der Straße nicht mehr nur auf das Motor-Geräusch verlassen kann, sondern laufen die Motoren der E-Autos eben auch über eine sogenannte Lithium-Ionen-Batterie. Diese Art der Batterien findest du aber nicht nur in Autos verbaut, sondern auch in einer Vielzahl elektrischer Geräte. So etwa in Handys, Laptops, elektrischem Werkzeug, Solarspeichereinheiten, E-Bikes und noch vielem mehr. Jetzt wisst ihr auf jeden Fall Bescheid, was sich in eurem kleinen Smartphone u.a. befindet.

Da diese Batterien einen besonderen Aufbau haben, können sie zu einem Brandrisiko werden, aber nicht etwa wegen des Lithiums, was man beim Namen der Batterie denken könnte, sondern wegen des brennbaren Elektrolyt innerhalb der Batterie. Die Definition eines Elektrolyten ersparen wir euch an dieser Stelle, denn wir wollen ja nicht, dass euch noch der Kopf raucht. Aber eins steht fest, das Elektrolyt kann sich bei einem Temperaturanstieg entzünden und das ist das gefährliche an der Sache. Denn das Abdecken oder Löschen der Flamme mit Wasser, Schaum oder Pulver wird euch in diesem Fall nicht weiterhelfen. Die fiesen Lithium-Ionen-Batterien haben nämlich Superkräfte und setzen beim Abbrennen selbst Sauerstoff frei. Somit würde das Ersticken der Flamme kaum wirksam sein. Hier hilft euch nur noch eins: Je stärker ihr die Flamme gekühlt bekommt, desto größer und schneller auch die Löschwirkung. Die Frage ist jetzt nur, wie bekommt man die Flamme gekühlt, wenn Wasser auch nicht wirklich hilft? Jetzt kommt das Interessante an der ganzen Sache.

In monatelangen Tests wurden mit den verschiedenen Typen von Lithium-Ionen-Batterien Versuche zum Brandverhalten, zur Brandausbreitung und zur Temperaturmessung durchgeführt. Das Ergebnis: Der Löschmittelzusatz F-500 hat sich als extrem effektiv herausgestellt. Auch eine weitere unabhängige Prüfstelle, die sogenannte KIWA hat dieses Ergebnis bestätigt. Der Testbericht hierzu enthält aber auch den Hinweis, dass der Versuch, eine Lithium-Ionen-Batterie zu löschen, aufgrund des möglichen Explosionsverhaltens nicht ohne Gefahr ist.

Aber warum genau sind jetzt diese F-500 Löschmittel so gut geeignet bei Batterie-Bränden? Zusammengefasst aus folgenden Gründen:

  • Extrem große Kühlwirkung
  • Deutlich höhere Eindringwirkung
  • Reduzierung toxischer Abgase um ein Vielfaches

Und wusstest du, dass das F-500 Löschmittel sogar in der Formel-1 eingesetzt wird? Richtig gehört, denn das Löschmittel eignet sich eben nicht nur für Batteriebrände, sondern eben auch für Brände bei Solaranlagen, Gummi (auch Bereifung), Kunstoff- und Folienverpackungen, gemischten Abfällen und Plastik. F-500 wird eigentlich sogar schon seit 1997 in bspw. den USA, Kanada und anderen Ländern erfolgreich eingesetzt – seit 2007 auch in Deutschland. In immer mehr Feuerwehren wird das Löschmittel auch genutzt. Ein weiterer Pluspunkt von F-500: Es ist absolut umweltschonend und durch den schnellen Löscherfolg können ca. 80% Wasser eingespart werden.

Warum du auf F-500 Feuerlöscher bei dir zu Hause oder im Unternehmen nicht verzichten solltest:

Wie oben bereits erwähnt, ist der Anstieg der elektrisch betriebenen Autos seit 2019 enorm gewachsen. Neben den E-Autos zählen auch die E-Bikes und E-Scooter zu beliebten Fahrbegleitern der Deutschen. Du hast ein E-Auto zu Hause in der Garage stehen oder eine ganze Fahrzeugflotte auf dem Hof deines Unternehmens? Dann solltest du auf F-500 Feuerlöscher nicht verzichten! Zwar ist, wie auch bereits erwähnt, das Löschen einer brennenden Lithium-Ionen-Batterie nicht gerade ungefährlich, aber was ist nun besser: Ein von dir entdeckter Entstehungsbrand in der Garage oder im Hof und du kannst nichts, außer dabei zuschauen oder du entdeckst den Brand frühzeitig, hast deinen F-500 Feuerlöscher parat und kannst eventuell schlimmeres verhindern?

Wir empfehlen grundsätzlich, dass in der Nähe von Ladestationen für Lithium-Ionen-Batterien (z.B. für E-Roller, E-Bikes, E-Autos und elektrisch betriebenen Haus- und Gartengeräten sowie Heimwerkermaschinen) ein F-500 Feuerlöscher stehen sollte. Tragbare F-500 Feuerlöscher haben in unabhängigen Tests die besten Ergebnisse erzielt. Um schnell ein Feuer in der Entstehung löschen zu können, sollte dein Feuerlöscher nicht irgendwo im Schrank eingesperrt oder hinten in der letzten Ecke stehen, sondern griffbereit und an leicht zugänglichen Stellen montiert oder aufgestellt werden.

Und zu guter Letzt bringt dir natürlich wie immer auch ein F-500 Feuerlöscher nichts, wenn du ihn nicht regelmäßg warten lässt und das alle zwei Jahre. Was würde sich hier natürlich nicht besser eignen, als die Brandschutz-Miete von der Firefly Crew. Du musst dich um nichts kümmern, außer die Erst-Anschaffung, zahlst einen überschaubaren Mietpreis pro Jahr und bekommst alle zwei Jahre automatisch einen gewarteten Austausch-Löscher per Post zugesendet.

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